Nachhaltige Entwicklung
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Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt in Deutschland
Jugend|Zukunft|Vielfalt -
Ergebnisse Jugendkongress Biodiversität 2011
NEUE Publikation: DEMUTH, B., MOORFELD, M. & HEILAND, S. (Bearb.) (2010):
Demographischer Wandel und Naturschutz. Naturschutz und Biologische Vielfalt 88. Münster (Landwirtschaftsverlag), 104 S.
NEUE Publikation: BORGGRÄFE, K., KÖLSCH, O. & LUCKER, T. (2010):
Ökologische und sozioökonomische Entwicklung einer Kulturlandschaft.
20 Jahre Monitoring in der Ise-Niederung. Naturschutz und Biologische Vielfalt 82. Münster (Landwirtschaftsverlag), 310 S.
Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt: Der Umsetzungsprozess
Die Bundesregierung hat am 7. November 2007 die unter Federführung des Bundesumweltministeriums erarbeitete
Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) verabschiedet. Damit liegt in Deutschland erstmals eine umfassende und anspruchsvolle Strategie zur Umsetzung des
UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt vor, die rund 330 Ziele und rund 430 Maßnahmen zu allen biodiversitätsrelevanten Themen enthält.
Zum Auftakt des Umsetzungsprozesses der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt fand am 5. und 6. Dezember 2007 in Berlin das 1. Nationale Forum statt. Darüber hinaus wurden seit 2008 zu wichtigen Themen der Nationalen Biodiversitätsstrategie insgesamt 7 Regionale Foren, sowie verschiedene Dialogforen zur biologischen Vielfalt durchgeführt. Am 15.01.2009 hat in Frankfurt/Main das 2. Nationale Forum stattgefunden. Das 3. Nationale Forum wurde am 27.05.2010 in Köln durchgeführt.
Das Jahr 2010 wurde von der UN zum "Internationalen Jahr zur Biodiversität" ausgerufen. Hierzu fanden bundesweit zahlreiche Aktivitäten und Aktionen statt.
Weitere Hintergrundinformationen und Dokumente finden Sie unter:
www.biologischevielfalt.de
Entwicklung eines „Gesellschaftsindikators“
Im Rahmen eines Forschungsvorhabens wurde ein Indikator entwickelt, der den Grad der Zielerreichung für folgendes Ziel der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) überprüft: „Im Jahre 2015 zählt für mindestens 75% der Bevölkerung die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu den prioritären gesellschaftlichen Aufgaben. Die Bedeutung der biologischen Vielfalt ist fest im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert. Das Handeln der Menschen richtet sich zunehmend daran aus und führt zu einem deutlichen Rückgang der Belastung der biologischen Vielfalt“.
Der Indikator wurde erstmals im Frühsommer 2009 im Rahmen der
Studie zum Naturbewusstsein in Deutschland ermittelt.
Landschaftsrevitalisierung
Das Erprobungs- und Entwicklungs-Vorhaben „Revitalisierung in der Ise-Niederung“ zählte in den 1990er Jahren zu den größten E+E-Vorhaben des BfN. Ziel war die Erprobung einer ökologisch und sozioökonomisch geprägten Weiterentwicklung des Naturraumes, die die Eigendynamik der Gewässer bei gleichzeitiger naturschonender Nutzung der Aue zulässt. Die Ergebnisse aus Hauptvorhaben und umfassender wissenschaftlicher Begleitung sind in der BfN-Schriftenreihe Angewandte Landschaftsökologie Heft 12 (1997) und Heft 36 (2001) publiziert.
Von 2005-2008 wurden in ausgewählten Bereichen ökologische wie sozioökonomische Wiederholungsuntersuchungen durchgeführt. Die Ergebnisse liegen in der Schriftenreihe des BfN vor:
- BORGGRÄFE, K., KÖLSCH, O. & LUCKER, T. (2010):
Ökologische und sozioökonomische Entwicklung einer Kulturlandschaft.
20 Jahre Monitoring in der Ise-Niederung. Naturschutz und Biologische Vielfalt 82. Münster (Landwirtschaftsverlag), 310 S.

