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Tourismusentwicklung in Schutzgebieten


Insbesondere Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate (zusammengefasst in der Dachmarke  Nationale Naturlandschaften entwickeln sich  zunehmend zu interessanten Tourismusdestinationen. Die Studie  "Umweltbewusstsein in Deutschland 2010" ergab, dass für 50 % der Bevölkerung die nationalen Naturlandschaften bei der Auswahl des Urlaubszieles eine „sehr große“ oder „eher große Rolle“ spielen. Diese (weiter steigende) Tendenz hin zu mehr Freizeit in und mit der Natur bedeutet aber auch ein erhöhtes Gästeaufkommen in ökologisch sensiblen Gebieten und damit einen weiter steigenden Druck auf diese Landschaften und der damit verbundenen Flächennutzung. Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt formuliert daher die Verringerung negativer Auswirkungen des Tourismus auf ökologisch sensible Gebiete und die Entwicklung von Konzepten für eine naturverträgliche, attraktive Freizeitnutzung in Schutzgebieten und deren Umsetzung bis 2012 als Ziele. Die vorgestellten Projekte des BfN dienen der Umsetzung dieser Ziele.

Ökonomische Effekte von Tourismus in Großschutzgebieten

Diverse Geldscheine und Münzen

Die regionalökonomischen Effekte von Tourismus in Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten sind für die nachhaltige Regionalentwicklung von besonderer Bedeutung und spielen eine wichtige Rolle im sozio-ökonomischen Monitoring. Ihre Messung erfordert bundesweit einheitliche Methoden.

 Zu den Projekten

Europäische Charta für nachhaltigen Tourismus

Logo der Europäischen Charta (Bildrechte EUROPARC)

Unter den Konzepten für eine naturverträgliche touristische Nutzung von Schutzgebieten nimmt die Europäische Charta eine besondere Rolle ein. Bewusstsein und Unterstützung für europäische Schutzgebiete werden mit regionaler touristischer Entwicklung gekoppelt.

 Zu den Projekten

Partner der Nationalen Naturlandschaften

Partner der Nationalen Naturlandschaften im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer (Bildautor: EUROPARC Deutschland)

Nachhaltige Tourismusentwicklung in Schutzgebieten gelingt nur unter Mitwirkung der touristischen Leistungs-träger vor Ort. Beispielhaft dafür steht das Projekt "Partner der Nationalen Naturlandschaften": Regional ansässige Betriebe erfüllen in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung eines Schutzgebietes Qualitätskriterien und werden zu wichtigen Akteuren bei der Steuerung nachhaltiger touristischer Entwicklung.  Zu den Projekten

NATURA 2000 und Tourismus

Logo von Natura 2000 (Bildrechte Natura 2000)

Das ökologische Netz Natura 2000 trägt dazu bei, wertvolle Naturlandschaften für zukünftige Generationen zu bewahren und damit dauerhaft die Möglichkeit zur Ausübung von Sport und Tourismus in der Natur zu gewährleisten.  AkteurInnen aus Tourismus und Sport wird ein Leitfaden zum praktischen Umgang mit den Zielen und Aufgaben des Schutzgebietsnetzes Natura 2000 an die Hand gegeben.  Zu den Projekten

Aktuelles

 Dokumentation des Dialogforums "Partner der Nationalen Naturlandschaften: Ein Netzwerk für Tourismus und Natur" im Rahmen des Umsetzungsprozesses der Nationalen Strategie für die biologische Vielfalt am 25./26.01.2012 nun verfügbar

Veröffentlichungen

 Job, H., Woltering, M. & Harrer, B. (2009): Regionalökonomische Effekte des Tourismus in deutschen Nationalparken, In: Reihe Naturschutz und Biologische Vielfalt 76, 186 S., EUR 18, ISBN 978-3-7843-3976-4

 Untersuchung zur Vermarktung von Naturlandschaften als touristische Destinationen, Studie (2008)

 

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Naturschutz und Gesundheit

Letzte Änderung: 01.04.2012

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